t3n mit Scheindebatte der SEO Branche

In der Rubrik “Debatte” stellt die t3n Redaktion mit dem Artikel “Der SEO-Goldrausch ist vorbei. Wirklich?” die Frage ob der SEO-Goldrauch vorbei sei. Eine Steilvorlage für die Branche dies mit Nein zu beantworten. Dann kommen auch gleich vier der üblichen SEO Verdächtigen zu Wort. (Selbstverständlich mit deren Firmennamen als h2 und wertvollen Backlings. Die Kommentare dann ohne h2 Gewichtung und mit nofollow Link.) Wo ist denn da bitte die Debatte?

Aus diesem Anlass habe ich soeben beschlossen endlich ein eigenes Blog zu starten. Getreu meiner Pareto Prinzip Überzeugung – einfach anfangen und ständig optimieren – lege ich auch direkt los. Daher gibt es zum Start auch kein Design, keinen schönen und optimierten Code und bisher nicht mal ein ausgereiftes Konzept.

Aber meinen ersten Beitrag zur oben genannten Scheindebatte gibt es sofort.

SEO wurde schon immer extrem überbewertet. Nicht das ich es für unwichtig oder gar überfüssig halte – es wird nur zu viel Wind darum gemacht.

Der übertriebene Hype lag auch stark daran das jeder gescheiterte und selbsternannte erst “Webdesigner” dann “Usability Experte” dann “AdWord Experte” sich mit Wonne auf die neue Chance gestürzt hat und ganz laut SEO in alle Richtungen geschriehen hat. Das war auch viel einfacher. Im Gegensatz zu Design und Informationsarchitektur ist die Lernkurve für SEO extrem steil. Das Wissen ist komplett und kostenlos im Netz verfügbar und die Kunden sind oft verunsichert und denken SEO ist die einzig wahre Lösung für ihre Probleme.

Würden mehr Kunden 50% des SEO Budgets in einen besseren Internetauftritt (mental model driven IA + besseres Interaktions Design + bessere Texte + besseres Bildmaterial = positivere User Experience und höhere Conversion) investieren wäre ihnen meisst mehr geholfen.

Warum man mit SEO eine Bratwurst verkauft und mit guter Onlinekommunikation Steaks für die ganze Familie verrate ich Dir in meinem ersten Newsletter.

Posted in Streitbares | Tagged , | Leave a comment