Informationsarchitektur. Viel zitiert, noch öfter vernachlässigt. Um Informationen relevant und zeitnah verfügbar zu gestalten, bedarf es mehr, als den Entwurf einer Sitemap.
Die Wandlung von Rohinformationen in eine nützliche und navigierbare Form, die der Informationsüberflutung entgegenwirkt, verlangt nach spezialisierten Methoden.
Durch Strukturierung und User Interface Design wird die Informationsarchitektur zum Klebstoff zwischen Inhalten und Funktionalität.
„The details are not the details. They make the design.” - Charles Eames.
Design bedeutet weit mehr, als dem Produkt durch pure Ästhetisierung ein dekoratives Äußeres zu geben.
Seine gesellschaftliche Bedeutung erhält Gestalten durch Relationen wie Funktionalität, Qualität, Schönheit sowie Nützlichkeit und Effizienz. Im Spannungsfeld dieser Anforderungen steht die Kommunizierbarkeit komplexer Handhabungen von Benutzerschnittstellen durch ihre Selbsterklärung.
Jedem User Interface liegen nicht nur Funktion und Zugänglichkeit zugrunde, sondern auch symbolische, psychologische und kulturelle Bedeutungen. So sind Emotionen, die ein Produkt auslöst, ein elementarer Bestandteil der Produktfunktion.